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Camping & Hotel in Australien:

 

Camping:

Camping ist die einfachste und preiswerteste Art Australien kennen zu lernen. Da die Australier selbst begeisterte Camper sind, ergibt sich auch automatisch Kontakt zu Einheimischen. Gerade als ausländische Familie wird man oft angesprochen und manchmal auch eingeladen im weiteren Verlauf der Reise vorbeizukommen.

Kommerzielle Campingplätze:

Die kommerziellen Campingplätze finden sich in grosser Zahl in ganz Australien und gehören meist Verbänden wie BIG 4 Holiday Parks oder TopTourist Park  an. Diese bieten auch eine Mitgliedschaft mit Rabatten an. Manche Autovermieter haben für ihren Fahrzeuge schon Rabattverträge ausgehandelt. Verzeichnisse der kommerziellen Campingplätze finden sich im Internet, an Campingplätzen oder in den Touristinfos. Im Allgemeinen sind sie gut ausgestattet, meist mit Pool und Gemeinschaftsküche, und können empfohlen werden.

In manchen Caravan Parks sind viele Wohnwagen dauerhaft bewohnt. Das Ambiente entspricht dann eher eine Barackensiedlung als einem Campingplatz und ist wenig attraktiv.

Die Preise varieren stark nach Saison und können bei den meisten Campingplätzen über die Homepage abgefragt werden. Die Preise für eine "Site" beinhalten ein Fahrzeug, Zelt und 2 Erwachsene. Vorreserierung ist nur in den Schulferien in den Ferienregionen nötig. Es lohnt sich vorab die Preise auf den Webseiten zu vergleichen und in der Nebensaison nach speziellen Angeboten zu suchen.

Kinder werden ab ca. 6 Jahren zusätzlich berechnet, was einen Aufenthalt relativ teuer macht. Zu den Site Preisen kommen dann noch pro Kind ca. 5-10 AUD zusätzlich. Manchmal gibt es Angebote wo die Kinder frei sind.

Sites:

  • "Powered Sites" verfügen über eine eigene Steckdose, Wasseranschluss und Ablauf. Meist sind sie so grosszügig bemessen, so dass ein grosser Wohnanhänger mit PKW und Vorzelt darauf Platz hat. Zusätzlich gibt es oft eine fest betonierte Platte, auf welcher der Wagen waagerecht abgestellt wird.

  • "Unpowered Sites" befinden sich meistens auf einer Wiese am Rand des Campingplatzes. Die Wahl des Standortes auf der Wiese ist frei.

  • "Ensuite Sites" sind powered sites mit zusätzlich eigener Toilette und Bad.

  • "Drive Through Sites" sind Plätze, durch die man vorwärts rein und rausfahren kann. Für Alle die sich mit dem Rückwärtsfahren schwer tun, was bei den zum Teil riesigen Wohnanhängern verständlich ist.

Für einen Campervan reicht es meist einen "unpowered" Platz ohne Stromversorgung zu nehmen. Die eingebaute Zusatzbatterie reicht für den Kühlschrankes für 1-2 Nächte aus. Es kann auch der Kühlschrank der Gemeinschaftsküche benutzt werden.

Roadhäuser:

  • Roadhäuser haben meist einen Campingplatz angeschlossen. Die Preise reichen, je nach Ausstattung, von kostenlos bis relativ teuer. Hat ein Roadhaus einen kostenpflichtigen Campingplatz, dann ist es nicht erlaubt, kostenlos auf dem Parkplatz zu übernachten.

Bushcamping:

Kostenlose oder preiswerte Campingplätze finden sich in ganz Australien. Bei den touristischen Höhepunkten gibt es diese aber selten. Bezahlt wird mit Bargeld, daß in einem Umschlag in einen Briefkasten geworfen wird.
Es gibt:

  • Kostenlose Stellplätze und Rastplätze entlang der Fernstrassen in dünn besiedelten Gebieten. Fast immer mit Toilette. An einigen Stellplätzen stehen Schilder mit der maximalen Übernachtungsdauer.
     

  • RV Friendly Towns, das sind Gemeinden die kostenlose oder preiswerte Stellplätze anbieten. Meist mit Toilette und Dump Point für Wohnmobil Toiletten.
  • Günstige Campingplätze in Nationalparks und Erholungsgebieten. Mit Toilette und manchmal auch mit Dusche und mehr.

Einige der kostenlosen oder billigen Campingplätze, die wir benutzt haben, sind unter den einzelnen Reisezielen erwähnt. Oft hilft es auch, andere Camper nach guten Übernachtungstipps zu fragen.

Ein Verzeichnis aller dieser günstigen Plätze ist die Camperbibel „Camps Australia Wide". Zusätzlich ist darin ein aktueller Strassenatlas enthalten. Die Anfahrtsbeschreibung ist meist sehr knapp, aber es sind GPS Koordinaten aufgeführt. Es lohnt sich ein Navigationsgerät zu haben, um die Plätze zu finden.

Wildes Campen:

Wildes Campen ist je nach Staat und Region verboten, toleriert oder bis 3 Nächte erlaubt.
In Städten und an besiedelten Küsten gibt es oft Verbotsschilder und Camper können nachts vertrieben werden. Auch kostenpflichtige Verwarnungen kommen vor.
In Nationalparks ist das Campen auserhalb der offiziellen Plätze verboten.
Auch im ländlichen Raum ist es schwer, außerhalb der offiziellen Plätzen, einen Stellplatz zu finden. Das Land ist überwiegend in privater Hand und eingezäunt. Es gibt kaum einen einsamen Feldweg wo man über Nacht stehen bleiben kann.

Hotel / Motel / Hostel / Cabin:

Neben Hotels, Motels und Hostels gibt es als weitere Alternativen fest installierte Hütten auf fast allen kommerziellen Campingplätzen. Diese Cabins sind in vielen Grössen und Ausstattung zu haben.

Fast jedes Roadhaus hat ein Motel angeschlossen. Oft besteht dies lediglich aus schlicht eingerichteten Wohncontainern.

Ein sehr gute Webseite für Hotel, Motel, Hostel und Cabin für Last Minute Angebote in Australien ist Wotif.com

 

 

 

 

 

Australien Reisetipps für Familien | http://www.tgs-unit.de